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- Artenportrait
Sperlingskauz
Glaucidium passerinum
Der Sperlingskauz (Glaucidium passerinum) ist in Mitteleuropa die kleinste heimische Eule. Auch weltweit gehört die Art zu den Zwergen unter den Eulenvögeln. In Oberösterreich kommt der Jahresvogel in den montanen Wäldern des Alpenraums und des Mühlviertels vor. Der Sperlingskauz ist ein Höhlenbrüter. Er ist teilweise tagaktiv und leidet unter der Konkurrenz mit dem Waldkauz. Er gilt in Oberösterreich als nicht gefährdet.
Vögel sind nach neuen Erkenntnissen die einzige überlebende Gruppe der Dinosaurier und daher den Reptilien zuzuordnen. Die Jungenentwicklung aller Vögel beginnt in einem Ei, dessen Schale hart verkalkt ist. Das Hauptmerkmal der Vögel sind die aus Hornschuppen entstandenen Federn, die ursprünglich wohl zur Thermoregulation dienten, den Vögeln aber in einer Weiterentwicklung das Fliegen ermöglichten. Damit in Zusammenhang stehen ein geringes Körpergewicht und eine hohe Körpertemperatur von etwa 42 °C. Die Nutzung der vorderen Gliedmaßen für den Flug bedingt, dass der Vogelschnabel zu einem Multifunktionswerkzeug wurde, das Aufgaben der ursprünglichen Vorderbeine übernimmt. Schnäbel bestehen aus einer Knochensubstanz mit einer Hornscheide ohne Zähne. Sie dienen dem Greifen, Festhalten und Zerkleinern der Nahrung, aber auch der Gefiederpflege. Vögel weisen faszinierende Sinnesleistungen auf, haben hervorragende Augen, sehen teilweise im UV-Bereich und können das Magnetfeld der Erde wahrnehmen. Mit letzterem in Zusammenhang steht der faszinierende Vogelzug. Durch ihr Flugvermögen sind Vögel im Vergleich mit anderen Tiergruppen sehr mobil. Faszinierend sind weiters die Brutpflege der Vögel, ihr Sozialverhalten, ihre bunte Färbung und die Lautäußerungen, insbesondere der Gesang der Singvögel
- Jahresvogel
- kleinste heimische Eule
- Höhlenbrüter
- nicht gefährdet
(Glaucidium passerinum)