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- Artenportrait
Bachstelze
Motacilla alba
Die Bachstelze (Motacilla alba) ist ein Singvogel aus der Familie der Piepen und Stelzer. Typisch für die Bachstelze ist der lange Schwanz, der ständig wippt und das kontrastreiche schwarz-weiß-graue Gefieder. Der offizielle Nationalvogel von Lettland ist in Oberösterreich ein verbreiteter Sommervogel. Von März bis Oktober trifft man ihn in Siedlungsnähe und an Gewässern an. Sein Nest baut er an Gebäuden und sonstigen Nischen. Es kommt regelmäßig zu Überwinterungen. Die Bachstelze ist nicht gefährdet.
Vögel sind nach neuen Erkenntnissen die einzige überlebende Gruppe der Dinosaurier und daher den Reptilien zuzuordnen. Die Jungenentwicklung aller Vögel beginnt in einem Ei, dessen Schale hart verkalkt ist. Das Hauptmerkmal der Vögel sind die aus Hornschuppen entstandenen Federn, die ursprünglich wohl zur Thermoregulation dienten, den Vögeln aber in einer Weiterentwicklung das Fliegen ermöglichten. Damit in Zusammenhang stehen ein geringes Körpergewicht und eine hohe Körpertemperatur von etwa 42 °C. Die Nutzung der vorderen Gliedmaßen für den Flug bedingt, dass der Vogelschnabel zu einem Multifunktionswerkzeug wurde, das Aufgaben der ursprünglichen Vorderbeine übernimmt. Schnäbel bestehen aus einer Knochensubstanz mit einer Hornscheide ohne Zähne. Sie dienen dem Greifen, Festhalten und Zerkleinern der Nahrung, aber auch der Gefiederpflege. Vögel weisen faszinierende Sinnesleistungen auf, haben hervorragende Augen, sehen teilweise im UV-Bereich und können das Magnetfeld der Erde wahrnehmen. Mit letzterem in Zusammenhang steht der faszinierende Vogelzug. Durch ihr Flugvermögen sind Vögel im Vergleich mit anderen Tiergruppen sehr mobil. Faszinierend sind weiters die Brutpflege der Vögel, ihr Sozialverhalten, ihre bunte Färbung und die Lautäußerungen, insbesondere der Gesang der Singvögel
- Sommervogel von März bis Oktober
- auffällig langer Schwanz, der ständig wippt
- in Siedlungsnähe und an Gewässern
- nicht gefährdet
(Motacilla alba)