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- Artenportrait
Trauerseeschwalbe
Chlidonias niger
Die Trauerseeschwalbe (Chlidonias niger) zählt zur Familie der Seeschwalben (Sternidae). Wie lassen sich Seeschwalben und Möwen am besten unterscheiden? Möwen (Laridae) sind größer, robuster und eher Allesfresser, die gleichmäßig fliegen und sich am Boden oder an Küstenkolonien fortpflanzen. Seeschwalben (Sternidae) sind kleiner, schlanker, wendig im Flug, fangen überwiegend Fisch durch Sturzflüge und brüten meist auf Sand- oder Kiesflächen in Kolonien. In Oberösterreich ist die Trauerseeschwalbe ein regelmäßiger Durchzügler im Frühjahr und im Herbst. An größeren Flüssen und Seen treten Trauerseeschwalben häufig in kleinen bis mittelgroßen Trupps auf.
Vögel sind nach neuen Erkenntnissen die einzige überlebende Gruppe der Dinosaurier und daher den Reptilien zuzuordnen. Die Jungenentwicklung aller Vögel beginnt in einem Ei, dessen Schale hart verkalkt ist. Das Hauptmerkmal der Vögel sind die aus Hornschuppen entstandenen Federn, die ursprünglich wohl zur Thermoregulation dienten, den Vögeln aber in einer Weiterentwicklung das Fliegen ermöglichten. Damit in Zusammenhang stehen ein geringes Körpergewicht und eine hohe Körpertemperatur von etwa 42 °C. Die Nutzung der vorderen Gliedmaßen für den Flug bedingt, dass der Vogelschnabel zu einem Multifunktionswerkzeug wurde, das Aufgaben der ursprünglichen Vorderbeine übernimmt. Schnäbel bestehen aus einer Knochensubstanz mit einer Hornscheide ohne Zähne. Sie dienen dem Greifen, Festhalten und Zerkleinern der Nahrung, aber auch der Gefiederpflege. Vögel weisen faszinierende Sinnesleistungen auf, haben hervorragende Augen, sehen teilweise im UV-Bereich und können das Magnetfeld der Erde wahrnehmen. Mit letzterem in Zusammenhang steht der faszinierende Vogelzug. Durch ihr Flugvermögen sind Vögel im Vergleich mit anderen Tiergruppen sehr mobil. Faszinierend sind weiters die Brutpflege der Vögel, ihr Sozialverhalten, ihre bunte Färbung und die Lautäußerungen, insbesondere der Gesang der Singvögel
- regelmäßiger Durchzügler
- im Frühling und Herbst
- kleine bis mittelgroße Trupps
- an größeren Flüssen und Seen
(Chlidonias niger)