Land Oberösterreich
Spitzmaus mit grauem Fell von oben, auf einem schwarzen Holzbalken sitzend, von oben fotografiert. Das sichtbare kurze dünne Beinchen endet mit fünf Zehen. Es ist deutlich die spitze Nase, das graue Fell und der helle Bauch zu erkennen.
02. April 2025

Gartenspitzmaus
Crocidura suaveolens

  • Artenportrait

Das Vorkommen der Gartenspitzmaus (Crocidura suaveolens) ist sehr selten geworden, sie gilt in Oberösterreich als gefährdet. Die Gartenspitzmaus bewohnt trockenes Kulturland und Siedlungsgebiete. Im Winter sucht sie auch menschliche Gebäude auf. Sie baut ihre Nester häufig in Komposthaufen.

Die Gartenspitzmaus zählt zur Gruppe der Insektenfresser (Insectivora). Als Säugetier werden die Jungen vom Muttertier mit Milch gesäugt. Weitere typische Säugetier-Merkmale sind:
• ein Fell, das der Wärmeisolation dient
• eine gleichwarme Körpertemperatur
• ein stützendes Skelett mit Wirbelsäule.
Von diesen Gemeinsamkeiten abgesehen unterscheiden sich die Vertreter der Säugetiere jedoch stark – und zwar in ihrem Körperbau ebenso wie in ihrer Lebensweise. Der Großteil aller Säugetiere lebt auf dem Land. Manche, wie zum Beispiel der Biber oder der Fischotter, sind an das Wasser gebunden. Mit der Gruppe der Fledertiere haben die Säugetiere sogar den  Luftraum erobert. Säugetiere sind anpassungsfähig und intelligent. Neben den Vögeln bilden sie die erfolgreichste Gruppe der Wirbeltiere. Weltweit zählen zur Klasse der Säugetiere
mehr als 5.500 Arten. In Oberösterreich kommen in freier Natur 80 Säugetier-Arten vor. Unter das Naturschutzgesetz fallen in Oberösterreich ausschließlich Arten aus den Ordnungen der Insektenfresser, Nagetiere und Fledermäuse.

  • bewohnt trockenes Kulturland und Siedlungsgebiete
  • sucht im Winter menschliche Gebäude auf
  • baut ihre Nester häufig in Komposthaufen
  • sehr selten, in Oberösterreich gefährdet

(Crocidura suaveolens)

Schlagworte

  • Artenportrait
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